Hinweise zu den Jazz - Akkorden
Die beiden Tabellen mit Jazz - Akkorden erheben keinen Anspruch
auf
Vollständigkeit - sie sollen vielmehr zeigen, nach welchem
System
Jazz - Akkorde aufgebaut werden.
Nützliches Hintergrundwissen: Aufbau von Intervallen.
Siehe: Akkordlehre / Intervalle
Jazz - Akkorde nennt man auch alterierte Akkorde.
Alterierte Akkorde sind Akkorde, bei denen ein oder mehrere
Töne durch Kreuz oder Be erhöht, bzw. erniedrigt werden.
Da die Gitarre 6 Saiten hat, Akkorde aber oft nur aus 3 - 4 Tönen
bestehen, können einige Töne verdoppelt werden.
Unproblematisch ist dies mit dem Grundton
(beim C - Akkord ist dies der Ton C)
und der Quint (beim C - Akkord ist dies der Ton G).
Etwas schwieriger verhält es sich mit der Terz (3.Stufe):
die Terz muß zunächst einmal vorhanden sein,
da sie über Dur oder Moll entscheidet
(große Terz = Dur, kleine Terz = Moll).
In einigen Fällen kann eine Verdoppelung oder gar Verdreifachung
der Terz aber zu unerwünschten Klangergebnissen führen.
Ein gutes Beispiel dafür ist der C - Akkord
(siehe Akkord - Tabelle 1).
Obwohl der Ton E zum C - Dur - Akkord gehört,
darf die lose E - Saite aus klanglichen Gründen
nicht angeschlagen werden.
Sonstiges:
bei komplexen Akkorden wie z.B. C 11 oder C 13 kann
durchaus die Quint oder sogar die Terz weggelassen werden.
Der allgemeine Klangcharakter bleibt in der Regel erhalten.
|